Über mich
Ich bin
. . . die den Winden lauscht. Zaunreiterin. Völva. Seiðrkona. Schamanin. Närrin. Großmutter.
Viele Namen – ein Sein.
Mein Weg führte mich vom Core-Schamanismus in die nordische Mythologie. Seit mehr als zwanzig Jahren arbeite ich schamanisch – getragen von Erfahrung, nicht von Konzepten.
Ich lebe im Moor. Nicht als Rückzugsort, sondern in Beziehung. Landschaft prägt Wahrnehmung. Das Moor, der Wald, der Stein – sie tragen Erinnerung. Mit diesen Kräften stehe ich in Beziehung.
Mein Leben ist geprägt von den Zyklen des Werdens, Suchens, Erinnerns und Loslassens. Wandlung ist für mich keine Theorie, sondern gelebte Wirklichkeit.
Ich öffne und halte Raum. Klar. Konzentriert. Wach. Meine Arbeit hat ein Ziel: Dich nicht an mich zu binden. Sondern dich in deine eigene Kraft zu führen.
Wyrd ist für mich gelebte Erfahrung. Alles wirkt. Alles antwortet.
Wie ich Menschen begegne
Ich schaffe Räume – keine Schutzräume.
Denn ein Raum darf offen bleiben. Er lädt ein, ohne festzuhalten.
Ich gebe Einladungen – keine Anweisungen.
Denn jeder Weg beginnt aus freier Entscheidung.
Ich ermögliche Beziehungen – keine Abhängigkeiten. Denn alles Lebendige entsteht in Beziehung.
Ich achte Übergänge – keine Abschlüsse.
Denn jeder Übergang trägt bereits den Anfang des Nächsten in sich.
Ich heiße Heimkehr willkommen.
Denn sie erinnert uns daran, dass keine Seele ohne Heimat ist.
Mein Werdegang
Diabetes Assistentin DDG
Schamanische Ausbildung
HSC™ (Harner Shamanic Counselor)
Seminare / Ausbildung
Dreijahresprogramm in fortgeschrittenen schamanischen Initiationen und schamanischen Heilen von Michael Harner
Ausbildung zur Ayurveda Praktikerin
Villa Veda Hamburg
Meine Weiterbildungen
Naturgeister Seminar
Runen Seminar
Dr. Rainer Ternieden
Kunst des Sejð Seminar
Dr. Rainer Ternieden
Seiðrlieder und Seiðr Zeremonie
Joiken und das natürliche Singen
Mein Verständnis von schamanischer Arbeit
Meine Arbeit gründet in einer Haltung, die über viele Jahre gewachsen ist. Meine Sprache ist ruhig. Sie sucht keine Überhöhung. Innere Haltung und äußere Darstellung gehören für mich zusammen. Ich halte Raum. Ich stelle Fragen. Ich prüfe, was trägt. Meine Kraft ist leise und nachhaltig.
Tradition ist für mich Beziehung – keine Erstarrung. Sie bleibt lebendig, indem sie sich im Leben bewährt. Ich arbeite nicht mit Ritualen. Ich arbeite durch Rituale. Ich arbeite nicht mit Gesang. Ich arbeite durch die Stimme. Ich arbeite aus einer lebendigen Beziehung zur Tradition.
Mein Kern ist Präsenz. Erdverbunden. Wach. Ich arbeite mit Bewusstsein und mit dem Unbewussten. Mit Verkörperung. Mit Ordnungskräften. Mit Geist und Erde. Mit Wort und Hand. Mit Tag und Nacht.
Meine Arbeit erinnert daran, was bereits da ist. Sie will nichts hinzufügen, sondern sichtbar machen. Sie dient dem, was wachsen, sich ordnen oder erinnern möchte. Ich kenne meine Wurzeln. Sie tragen mich, ohne mich zu binden.
Was erscheint, webt Zukunft. Was geschieht, war längst gewoben.
