Bilanz ziehen 

Wieder beschäftigt die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus unseren Alltag. Mein Ohr möchte sich den Themen von Corona verschließen. Den Aussagen von Verschwörungstheroritiker, den Experten mit aktuellen, wissenschaftlichen, neuesten Zahlen und Ergebnissen verweigern. Aufkommende Hysterie zerrt ebenso an den Nerven, wie die Ignoranz vor einem extrem krankmachenden Virus. Ein Rückblick, der zeigt, dass Menschen in der Vergangenheit mit Pandemien zurecht kommen mussten, schwächt die aktuelle Situation in der Dramatik und Dynamik nicht. Wieder soll der Alltag begrenzt werden. Eine erhöhte Maskenpflicht und die Beschneidung von Zusammenkünften von Menschen prägen bereits den Alltag. Einige Berufsgruppen sind stärker betroffen, als andere. In mir taucht die Vermutung auf, dass bestimmte Massnahmen, ein ständiges auf- und ab in der Zukunft sein werden und Menschen sich fügen "müssen". Kurios an der aktuellen Situation ist, dass der einzelne Mensch abhängig vom Verhalten vieler anderer Menschen zu sein scheint. Ein Gefühl von Fremdbestimmung schleicht sich im eigenen Leben ein. 

Bilanz

Wir leben in einem scheinbar grenzenlosen Zeitalter. Internet und Medien schüren das Bedürfnis, auch den entferntesten Ort der Erde erforschen und erleben zu "müssen". Berührungen mit fremdartigen, sich vermischenden Energien werden unbeachtet und unberücksichtig gelassen. Krankmachende Kräfte werden so quasi an den heimischen Herd eingeladen. Unsere multikulturelle Gesellschaft scheint durch Corona einen Tibut zu fordern. 

Das Virus kann Menschen in Existenznot bringen. Wohl auch deshalb schauen Menschen zum Thema Corona ungern über den eigenen Tellerrand hinaus. Dies ist verständlich, Existenzängste drücken auf die Psyche. Panik kann sich im Inneren ausbreiten. Die Gefahr einer lebensbedrohlichen Erkrankung, die zum Tod führen kann, steht der Angst - unzureichend Mittel zum Leben zu haben -gegenüber. Aber haben wir überhaubt eine Wahl?

  • Was will uns der Zeitgeist eigentlich vermitteln? 

Ich denke, Jede/r hat einen anderen Schwerpunkt bei der Beantwortung dieser Fragen. 

Ausser Frage steht für mich: Was Menschen in alten Zeiten vor uns bereits geleistet haben, sollten wir moderen Menschen doch ebenfalls bewältigen. Das Allgemeinwohl steht für mich über dem „Unbehangen" des Einzelnen. 


<©Text: Angelika Schacht>


Ich freue mich über respektvolle und konstruktive Kommentare. 

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