Die dunkle Jahreszeit weicht unübersehbar Tag für Tag den lichten Stunden. Vielerorts kann man Gärtner beim Zurückscheiden von Büschen und Pflanzen beobachten. In der ländlichen Umgebung, in der ich lebe, sind Feldmaschinen bereits aktiv. Passend zur Jahreszeit kam mir ein Volkslied in den Sinn. 

 

Im Märzen der Bauer die Rösslein anspannt.
Er setzt seine Felder und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden, er egget und sät.
Und regt seine Hände frühmorgens und spät.

Die Bäurin, die Mägde, sie dürfen nicht ruh’n.
Sie haben im Haus und im Garten zu tun.
Sie graben und rechen und singen ein Lied.
Sie freu’n sich wenn alles schön grünet und blüht.

So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei.
Da erntet der Bauer das duftende Heu.
Er mäht das Getreide, dann drischt er es aus.
Im Winter, da gibt es manch fröhlichen Schmaus.

(c) Angelika Schacht

Es scheint eine gute Zeit zu sein, die Erde vorzubereiten – um sie in ihrer Fruchtbarkeit zu unterstützen. Eine Zeit in der Gedanken reifen können, ein vorhandenes oder neues Beet umzugestalten oder neu zu kreieren. 

Neue Pläne entwerfen, welches „Kraut“ gepflanzt werden will. Überlegungen zu treffen, welche Bedingungen der Boden braucht, um einen guten, gesunden Ertrag zu erbringen. Wie viel Sonne benötigt die Pflanze? Braucht sie viel Feuchtigkeit? Braucht das Kraut viel Nähr- und Wachstumsunterstützung? All dies will gut durchdacht und geplant sein. 

Fast ein Drittel seiner „lichten Zeit“ hat das neue Jahr hinter sich gelassen. Wie schaut es mit deinen  Voraussetzungen für ein „gutes, ertragreiches Jahr“ aus? 

  • Welche Pläne möchtest du in diesem Jahr für dich verwirklichen?
  • Welche Bedingungen braucht das Vorhaben um ein gutes Ergebnis zu haben?
  • Welchen „Nährwert“ welche Freude, wird dein Tun bewirken?

Ich wünsche dir viel Freude bei der Verwirklichung deiner Ziele.

© Bildquelle: Angelika Schacht

 

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