Ritual: TotenWache



Totenwache


Schamaninnen haben auf ihren schamanischen Reisen in parallele Wirklichkeiten viel Wissen gesammelt. Sie sind Seelenführer in andere Daseinswelten. Sie haben die Topographien paralleler Wirklichkeiten erforscht und durch ihre Spirits den Weg zum Tor des Lebens kennengelernt. Mit der Methode des schamanischen Reisens ist es möglich, das „Land der späten Wiederkehr“ zu bereisen und zu erforschen. 

Es ist eine Möglichkeit - sterbende Menschen auf die Reise in die andere Welt vorzubereiten, ihnen das Hinübergehen zu erleichtern und so Furcht und Trauer zu mildern, - auch bei Angehörigen. Es erleichtert, dem Tod ohne Angst und Trauer zu begegnen, ihn als täglichen Begleiter zu achten.

Die Seele ist unsterblich - der Tod ein Übergang in eine andere Daseinsform. Im Tod wird der Körper hergegeben während der Geist zum Leben erwacht.

Ein wichtiges Thema ist die Psychopompos Arbeit: Die Begleitung von Seelen Verstorbener, wie auch die Hilfe für ruhelose Seelen in den Zwischenwelten. 


Was ist das Leben?


Es ist das Aufblitzen eines Glühwürmchens in der Nacht. 
Es vergeht wie der Atem eines Büffels im Winter. 
Es ist der kleine Schatten, der über das Gras huscht und im Sonnenuntergang verschwindet!
 

<von Blackfoot auf seinem Totenbett>

Herz

Bildquelle, Text: © Angelika Schacht

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